Ayutthaya
Als Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs über mehr als vier Jahrhunderte war Ayutthaya eines der mächtigsten und kosmopolitischsten urbanen Zentren Südostasiens. Heute zeugen die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Ruinen von der einstigen Größe dieser Flussstadt, die 1767 von birmanischen Truppen zerstört wurde.
Ein königliches Erbe im Herzen der Flüsse
Ayutthaya wurde 1350 von König U-Thong gegründet und entwickelte sich rasch zur Hauptstadt eines Reiches, das Zentralthailand bis zum Ende des 18. Jahrhunderts dominierte. An der Mündung dreier Flüsse gelegen, war die Stadt von Wasser umgeben, was sie sowohl zu einer natürlichen Festung als auch zu einem bedeutenden Handelszentrum machte.
Auf dem Höhepunkt ihrer Macht beherbergte sie chinesische, persische, portugiesische, japanische und holländische Händler und wurde von europäischen Reisenden mit Venedig oder Paris verglichen.
Sehenswürdigkeiten
Die Tempelruinen von Ayutthaya lassen sich bequem mit dem Fahrrad oder Tuk-Tuk erkunden:
- Wat Mahathat: berühmt für den Buddha-Kopf, der von den Wurzeln eines Feigenbaums umschlungen wird.
- Wat Phra Si Sanphet: ehemaliger königlicher Tempel mit seinen drei emblematischen Chedis.
- Wat Ratchaburana: Krypta mit Fresken und Panoramablick vom Prang.
- Wat Chaiwatthanaram: majestätischer Tempel am Westufer, ideal bei Sonnenuntergang.
Eine Atmosphäre zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Ayutthaya ist nicht im Gestern erstarrt: Man begegnet Mönchen, nachgebildeten schwimmenden Märkten und Straßenständen. Die moderne Stadt koexistiert mit ihren Überresten und schafft eine einzigartige Stimmung, zugleich kontemplativ und lebendig.
Praktische Hinweise
- Anreise: Zug von Bangkok (1h30–2h), Minibus oder Boot für eine Flussexkursion.
- Empfohlene Dauer: 1 bis 2 Tage.
- Fortbewegung vor Ort: Fahrrad, Tuk-Tuk oder zu Fuß im historischen Park.
- Klima: heiß und feucht, Hut und Wasser einplanen.
Fazit
Ayutthaya ist eine Reise in die Vergangenheit, in der majestätische Ruinen die Geschichte eines verschwundenen Königreichs erzählen, das im thailändischen Gedächtnis lebendig geblieben ist. Ideal für Liebhaber von Geschichte, religiöser Architektur und Fotografie.
Ayutthaya - พระนครศรีอยุธยา
Phra Nakhon Si Ayutthaya, oder Ayutthaya, ist die Hauptstadt der Provinz Ayutthaya in Thailand. Die Stadt wurde 1350 gegründet und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Sie wurde 1569 von den Birmanen geplündert und 1767 zerstört.
Wie in Sukhothai sind die Monumente und Tempel über eine große Fläche verteilt. Auffällig in Ayutthaya ist, dass die meisten Buddha-Statuen zerstört wurden, wobei die Köpfe abgeschlagen und mitgenommen wurden.
Wat Mahathat - Tempel der Großen Reliquie - วัดมหาธาตุ พระนครศรีอยุธยา
Dieser Tempel befindet sich im Zentrum der alten Stadt Ayutthaya und wurde 1374 von König Borommaracha I. errichtet. Ursprünglich unter einem anderen Namen bekannt, wurde er ab 1384 unter der Herrschaft von Ramesuan umgestaltet.
Man kann dort seinen Prang und eine schöne Buddha-Statue entdecken.
Dort befindet sich auch der Kopf eines Buddha, der in die Wurzeln eines Banyanbaums eingebettet ist.
























