Kanchanaburi
Westlich von Bangkok ist Kanchanaburi eine ruhige Stadt am Rand des Dschungels, berühmt durch ihre Eisenbahnbrücke über den Fluss Kwaï, ein Zeugnis einer tragischen Vergangenheit aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie begeistert auch mit ihren Landschaften aus Flüssen, Wasserfällen und Wäldern.
Erinnerung und Geschichte
Während der japanischen Besatzung wurden Zehntausende Kriegsgefangene und asiatische Zwangsarbeiter dazu gezwungen, die Eisenbahnlinie zwischen Thailand und Burma zu bauen, die als „Todesbahn“ bekannt wurde.
Sehenswert:
- Die Brücke am Fluss Kwaï, bis heute in Betrieb.
- Das JEATH-Kriegsmuseum (Japan, England, America, Australia, Thailand, Holland).
- Der Alliierte Friedhof.
- Das Thailand-Burma Railway Centre, ein sehr umfassendes Dokumentationszentrum.
Natur und Entspannung
Die Region Kanchanaburi ist reich an Natur:
- Erawan-Nationalpark: seine sieben Stufen türkisfarbener Wasserfälle eignen sich perfekt zum Baden.
- Höhlen, Wälder, Flüsse für Wanderungen oder Kajaktouren.
- Möglichkeit, in schwimmenden Bungalows auf dem Fluss zu übernachten.
Kulturelle Ausflüge
- Hellfire Pass Memorial, ein bewegender, abgelegener und sehr lehrreicher Ort.
- Prasat Muang Singh, Khmer-Ruinen in einem ruhigen Park.
- Abgelegene Klöster und Heiligtümer inmitten der Natur.
Anreise und Atmosphäre
- Mit dem Zug von Bangkok (Linie noch aktiv) oder per Minivan.
- Kanchanaburi bietet eine entspannte Atmosphäre, mit einfachen Unterkünften und vielen Adressen für lokale Küche.
Fazit
Kanchanaburi ist ein Reiseziel mit zwei Gesichtern: ein Ort bewegender Erinnerung und zugleich ein Tor zu einer großzügigen, geschützten Natur. Es lädt zum Nachdenken ebenso ein wie zum Erkunden.
Kanchanaburi - กาญจนบุรี
Die Brücke am Fluss Kwaï
Kanchanaburi liegt westlich von Bangkok, etwa 2h30 (144 km) mit dem Auto entfernt. Die Stadt ist berühmt für ihre Brücke, die zum Thema eines Romans von Pierre Boulle wurde und später durch den Erfolgsfilm „Die Brücke am Kwai“ von David Lean weltbekannt wurde.
Zusammengefasst wurde diese Brücke 1942 auf Befehl der Japaner von 130'000 Kriegsgefangenen gebaut. Sie sollte Thailand mit Burma über die Siam-Burma-Linie verbinden. Diese Linie wird „Todesbahn“ genannt, angesichts der 16'000 Gefangenen, die auf der Baustelle starben.
Info
Die Brücke wurde im Juni 1945 bombardiert und zerstört. Die heutige Brücke ist daher nicht mehr die originale.







