Koh Samet
Nur wenige Stunden von Bangkok entfernt ist Koh Samet eine kleine Insel im Golf von Thailand, geschätzt für ihre weißen Sandstrände, ihr türkisfarbenes Wasser und ihre entspannte Atmosphäre. Eine ideale Auszeit für Stadtbewohner, ohne ins Flugzeug steigen zu müssen.
Eine geschützte Insel
Die Insel gehört zum Nationalpark Khao Laem Ya–Mu Ko Samet, was ihre natürlichen Landschaften bewahrt hat. Der Zugang zur Insel ist kostenpflichtig (Naturschutzgebühr), und die Bebauung blieb begrenzt.
Die meisten Strände liegen an der Ostküste:
- Hat Sai Kaew (Diamantstrand): lebhaft, ideal für Gruppen.
- Ao Phai: ruhiger, angenehm für Paare.
- Ao Prao: an der Westküste, exklusiver, für einen gehobenen Aufenthalt.
- Weitere kleinere Buchten sind zu Fuß oder mit dem Roller erreichbar.
Aktivitäten auf der Insel
Koh Samet eignet sich besonders für:
- Baden und Nichtstun.
- Schnorcheln und leichte Wassersportarten.
- Spaziergänge entlang der Küste und Sonnenuntergänge bei Ao Prao.
- Belebte (aber moderate) Abende an den zentralen Stränden.
Kein dichter Verkehr hier: Fortbewegung zu Fuß, mit dem Roller oder im Songthaew (Sammeltaxi-Pick-up).
Atmosphäre
Im Vergleich zu anderen thailändischen Inseln bleibt Koh Samet überschaubar und leicht erreichbar, mit einer zugleich lokalen und touristischen Stimmung. Man begegnet thailändischen Familien, Expats, Backpackern und Wochenendreisenden.
Praktische Hinweise
- Anreise: von Ban Phe (bei Rayong), Fähre oder Speedboat in 30 bis 60 Minuten.
- Unterkunft: vom einfachen Bungalow bis zum luxuriösen Resort.
- Bargeld mitnehmen, wenige Geldautomaten auf der Insel.
Fazit
Koh Samet ist die unkomplizierte Badepause ab Bangkok: schön, ohne spektakulär zu sein; lebendig, ohne exzessiv zu wirken. Ideal für einen kurzen Aufenthalt am Meer zwischen zwei kulturellen Etappen.











